
Von Steve McQue, Direktor für Verhaltensgesundheit,
Stress kann dazu führen, dass jeder mental „abschaltet“ – bei der Arbeit, zu Hause oder sogar mitten in einem Gespräch. Diese Momente sind häufig, besonders wenn das Leben überwältigend wirkt. Glücklicherweise bietet Achtsamkeit eine einfache, aber kraftvolle Möglichkeit, präsent, fokussiert und widerstandsfähig zu bleiben.
Der Autopilot des Geistes
Vor einigen Jahren arbeitete ich mit einem Mitarbeiter namens Brandon zusammen, der nebenbei als Freizeithypnotiseur tätig war. Fasziniert von Neurowissenschaften verbrachte er einen Großteil seiner Zeit damit, die Funktionsweise des Gehirns zu erforschen.
Eines Tages, während einer Diskussion über Dissoziation, machte Brandon einen einfachen, aber aufschlussreichen Punkt: Wir alle dissoziieren manchmal. Egal, ob wir eine vertraute Route fahren, Hausarbeiten an einer Lieblingsplaylist erledigen oder uns in einer kreativen Aufgabe verlieren – unser Gehirn schaltet oft in vorhersehbaren Umgebungen auf „Autopilot“.
Hypnose, erklärte er, greift diesen natürlichen Mechanismus an und hilft Menschen, sich freiwillig dem Moment hinzugeben. Obwohl ich seine Einsichten schätzte, muss ich zugeben, dass ich halb erwartet hatte, dass er mit einem Pendel zu einem virtuellen Treffen erscheint und mit beruhigender Stimme um freie Zeiten bittet.
Wenn Stress das System stört
Obwohl diese Autopilotfunktion helfen kann, mentale Energie zu sparen, kann Stress sie überlagern – was dazu führt, dass wir uns entfremdet oder dysreguliert fühlen. In extremeren Fällen, besonders nach einem Trauma, kann Dissoziation klinische Aufmerksamkeit erfordern. Aber die meisten von uns erleben im Laufe der Woche mildere Formen von stressbedingter Dissoziation.
Falls du jemals warst:
- Er überprüfte wiederholt E-Mails oder SMS, ohne den Inhalt zu behalten
- Ich habe das Zeitgefühl verloren, während ich von persönlichen oder beruflichen Anforderungen überwältigt war
- Du hast Lust auf Junkfood oder Konflikte gehabt (hallo, soziale Medien)
… Dann hast du wahrscheinlich einen vorübergehenden kognitiven Shutdown erlebt, ausgelöst durch erhöhtes Cortisol oder einen Serotoninabfall.
Verständnis von Burnout und Variabilität
In Pflegeeinrichtungen wie Sadler Health betreuen wir oft Patienten mit vielfältigen und komplexen Bedürfnissen – aber Unvorhersehbarkeit und emotionale Anforderungen betreffen Menschen in allen möglichen Berufen und Lebensbereichen. Egal, ob Sie andere unterstützen oder Ihren eigenen Haushalt führen – jeder Tag kann neue Herausforderungen mit sich bringen.
Diese ständige Variabilität kann emotional belastend sein. Ohne effektive Werkzeuge, um geerdet zu bleiben, summiert sich die mentale Belastung. Genau hier kann Achtsamkeit helfen. Indem wir präsent bleiben und mit dem Moment verbunden sind, können wir mit Stress umgehen, den Fokus bewahren und unser Wohlbefinden schützen – selbst an den unvorhersehbarsten Tagen.
Die Kraft der Achtsamkeit
Achtsamkeit wird oft als das Gegenteil von Dissoziation beschrieben. Es ist der bewusste Akt, den gegenwärtigen Moment – deine Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen – ohne Urteil wahrzunehmen. Achtsamkeit basiert sowohl auf Neurowissenschaften als auch auf langjährigen spirituellen Traditionen und fördert:
- Emotionale Regulation
- Verbesserte Aufmerksamkeit und Konzentration
- Eine tiefere Verbindung zu deinen Werten und deinem Sinn
Ein Moment der Stille
Im College besuchte ich einmal eine Meditation der Society of Friends, die 45 Minuten gemeinsames Schweigen beinhaltete. Die ersten 20 Minuten waren unangenehm (besonders in der Zeit vor den Smartphones). Doch dann geschah etwas Bemerkenswertes – meine Sinne schärften sich, und ich bemerkte:
- Der ungleichmäßige Verschleiß an meinen Schuhen
- Die Bündchen meiner Socken
- Das Summen einer fernen Lampe
- Ein Chor, der mit einem verstimmten Klavier im Keller probt
Dieser Moment lehrte mich etwas Wichtiges: Achtsamkeit ist zugänglich, nicht exotisch. Es lebt in den kleinen Details, die wir oft übersehen.
Achtsamkeit erfordert keinen Bergrückzug –
Steve McQue
Es kann mitten in einem arbeitsreichen Tag passieren.
Wie man Achtsamkeit im Alltag praktiziert
Wenn du merkst, dass du abschaltest, versuche stattdessen, dich einzuchecken. Höre deine Umgebung anhand physischer Hinweise. Hier sind einige Erdungstechniken:
- Spüre, wie deine Füße auf dem Boden drücken
- Achte darauf, wie dein Haar an deinen Ohren oder am Hals ruht
- Zähle die Hintergrundgeräusche in deinem Raum
- Spüre das Gewicht oder die Textur eines Stifts in deiner Hand
- Beobachte deinen Atem, ohne ihn zu verändern
Diese kleinen Aktionen helfen, dein Gehirn in einen stärker regulierten Zustand zu versetzen, fördern eine gesunde Neurotransmitteraktivität und verbessern deine Fähigkeit, auf Stress zu reagieren – nicht nur zu reagieren.
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Während des Monats des Bewusstseins für psychische Gesundheit ermutigen wir jeden, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um sich selbst, seine Umgebung und seine Unterstützungssysteme zu informieren.
Bei Sadler verstehen wir, wie Stress jeden Lebensbereich beeinflussen kann – von Beziehungen bis hin zur körperlichen Gesundheit. Unser Team für Verhaltensgesundheit hilft Ihnen, mit Stress, Angst, emotionalen Problemen oder Gewohnheiten umzugehen, die Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen.
Wir bieten:
- Präsenz- und telepsychiatrische Dienste
- Personalisierte Pläne, die gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Hausarzt erstellt werden
- Medikamentenmanagement und Nachsorge bei Bedarf
Du musst Stress nicht allein bewältigen. Wir sind hier, um zu helfen – auf jedem Schritt des Weges.
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